Trainingszeiten

Jugendliche:
Montag 17:00 - 18:00 Gr. B
17:00 - 18:30 Gr. A
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
Erwachsene:
Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

Nächsten Termine

  • 17.06.2024 | 19.00
    Pokal Halbfinale

Wochenende in unserer Partnerstadt Reichenbach anlässlich der Vogtlandspiele


Am Freitag dem 08.06.12 machte sich eine Reisegruppe des SKNB auf den Weg nach Reichenbach.

Anlässlich ihrer 800-Jahrfeier ist unsere Partnerstadt in diesem Jahr Mitausrichter der Vogtlandspiele. Ca. 4500 Sportler messen sich in über 30 Sommersportarten. Eingeladen waren diverse Nordhorner Sportler. Letztlich hat nur der SKNB zugesagt und unsere Sportler vertraten unsere Stadt sehr gut. v.l.n.r Daniel, Benedikt, Alexander, Ensther, Ann-ChristinMit dabei waren Ann-Christin Thole, Daniel Henk, Alexander Ortwerth, Benedikt Hilmes, Esther ter Stal und als Betreuer Gabi und Ralf Hilmes.

 

Nach gut sechsstündiger Fahrt im von der Stadt Nordhorn gestellten Bulli wurden wir in Reichenbach bereits erwartet. Der Leiter des Sportamtes Thomas Krüger hatte im Jugendclub "Lila Pause" den Grill angeschmissen und wir verlebten einen gemütlichen ersten Abend mit original Thüringer Rostbratwurst. Der Jugendclub bietet Jugendlichen an jedem Nachmittag der Woche Möglichkeiten gemeinsam sinnvoll die Freizeit zu verbringen. Es stehen Billiard, Dart, Tischkicker, Computer aber auch Klönecken zur Verfügung. Eine tolle Einrichtung.

 

Unsere Jugendlichen nutzten die Möglichkeiten zum gemeinsamen Spiel und lernten dabei auch Reichenbacher Jugendliche kennen.
Am Samstag Morgen wartete in einem Cafe am Markt das Frühstück auf uns, welches sich jeder nach seinen Wünschen zusammenstellen konnte. Toll! Dann ging es ins Rathaus zu den drei Schachrunden des Samstags.

 

In der ersten Runde siegten alle SKNB'ler: guter Auftakt!


Unsere Spieler im Einzelnen: Daniel spielte seine ersten zwei Partien sehr stark. 1½ Punkte gegen die späteren gemeinsamen zweiten des U14 Turniers. Nach zwei schwächeren Partien konnte er die Abschlussrunde gewinnen. Somit hatte er 2,5/5 und wurde Siebter.


Bei Alexander blieb es bei dem einen Punkt der Auftaktrunde. Schade, dass es ein Vereinsduell gegen Benedikt gab, welches er verlor. Aufgrund der besseren Buchholz erreichte er punktgleich mit den folgenden Plätzen den achten Platz.


Benedikt spielte nach 2/3 am ersten Tag (Niederlage nur gegen den späteren Sieger) in den beiden letzten Runden remis gegen zwei nominell stärkere Gegner, die später mit 3 Punkten den gemeinsamen zweiten Platz erreichten.

 

Benedikt wurde mit ebenfalls 3 Punkten dritter und bekam die Bronzemedaille überreicht.


Ann-Christin war im U16 Turnier an Nummer drei gesetzt. Leider spielte sie in einigen Partien weit unter ihren Möglichkeiten und musste sich schließlich mit 2,5 Punkten und dem sechsten Platz begnügen. Ihre schachliche Unzufriedenheit hat aber der guten Laune nicht geschadet.


Esther war an Nummer fünf gesetzt und spielte anfangs am fünften Brett. In der zweiten Runde traf sie auf den Favoriten und schaffte ein Remis. Anschließend hatte sie die volle Aufmerksamkeit ihrer Gegner samt Trainerschaft und arbeitete sich bis zum ersten Brett vor. Mittlerweile war es allen klar, dass an diesem Tag der Titel nur über Esther zu erreichen war.

 

Vor der letzten Runde hatten Esther und ihr Konkurrent jeweils 3,5 Punkte. Dieser hat mir dann ganz erleichtert erzählt, dass ihm der Turnierleiter verraten hat, dass es einen männlichen und einen weiblichen Vogtlandsieger gibt. Also war beiden die Goldmedaille nicht mehr zu nehmen. Beide spielten in der letzten Runde Remis und Esther wurde aufgrund der besseren Buchholz erste im U12 Turnier. Die kurzzeitig aufkommende Diskussion, ob es denn eine Vogtlandmeisterin geben könne, die nicht aus dem Vogtland kommt, wurde im Keim erstickt.

 

"Wer teilnimmt muss auch Meister werden können" (Gabi Hilmes). Glückwunsch, ganz stark!


Als alle schon in den Bus gestiegen waren, erwischte uns noch der Reporter der Freien Presse und Esther musste noch fürs Siegerfoto posieren.

 

Abschließend darf ich sagen, dass wir drei tolle Tage erlebt haben. Die Gruppe war absolut unkompliziert und hat miteinander viel Spaß gehabt.
Mit dem Besuch der Goeltschtalbrücke (größte Ziegelsteinbrücke der Welt), dem Public Viewing und den Begegnungen mit den Reichenbachern haben wir auch außerhalb des Schach Erlebnisse gehabt, die lange nachwirken werden.

 

v.l.n.r Daniel, Benedikt, Alexander, Ensther, Ann-Christin{imageshow sl=1 sc=1 w=500 h=400 /}

 

 

 

9.6.2012 Gabi Hilmes