Trainingszeiten

Jugendliche:
Montag 17:00 - 18:00 Gr. C (geb. 1999 und jünger)
17:00 - 18:30 Gr. A u. B (geb. 1998 und älter)
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
Erwachsene:
Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

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SKNB 2 - Varel

 

In der 5.Runde reiste die 2.Mannschaft zum SK Varel. Da dieses Mal kein Spieler an die "Erste" abgegeben werden musste, konnten die Absagen von Simon und Jan durch Ingo und Sven gut kompensiert werden. Nach knapp 6 Stunden Spielzeit stand der souveräne und verdiente 6-2 Erfolg fest.

 

Nun fast pünktlich ging es um kurz nach 8 Uhr los Richtung Varel, Witterungsbedingt kamen wir zwar 10-Minuten verspätet an, aber die Straßenverhältnisse stellten sonst keine Probleme da!

 

Da der Gegner von Arno kurzfristig erkrankte holte er einen kampflosen Punkt (Leider schon der zweite in Folge :( ...) Auch ansonsten entwickelten sich die Partien positiv. Sven verstand den "Holländer" deutlich besser als sein Gegenüber und hatte schnell Ausgleich und sogar Vorteil. Ingo baute sich sehr solide/aktiv auf, während sein Kontrahent kaum über die 6.Reihe hinaus zog. Jürgen probierte sich im Sizilianer und hatte ebenfalls wenig Probleme. Robin an Brett 4 erging es ähnlich. Wolfgang spielte die Skandinavische Verteidigung ziehmlich an die Wand und stand nach wenigen Zügen schon sehr gut. Ich selber kam über Zugumstellung in Französische Strukturen die ich wohl besser kannte als mein Gegenüber. Einzig Patrick war mit seiner Eröffnung nicht zufrieden und vermischte 2 Varianten und gestattete seinem Gegner "Ausgleich". Recht schnell remisierte schließlich (wie abgesprochen) Robin. Er musste noch eine wichtige Arbeit fürs Studium fertig stellen und reiste dennoch mit, dafür nochmal Danke :).

 

Zwischen der 2. und 3.Spielstunde verbesserten sich schließlich fast alle Stellungen. Patrick erhielt langsam wieder Vorteil, ich stand deutlich aktiver, Wolfgang musste "nur" noch die finale Kombination auspacken, Jürgen sammelte einen Bauern ein, Ingo zog einen starken Angriff am Königsflügel auf (Sein Gegner kam weiterhin nicht über die Mittellinie :) ) und Sven eroberte auch einen Bauern.

 

Mir selber war es schließlich vorbehalten die 2,5-0,5 Führung zu besorgen. Zwar übersah ich kurz eine Variante mit Weißem Gegenspiel, aber ich konnten mit Qualitätsopfer aufgrund des starken Läuferpaars wieder in Vorteil kommen. Mit drohenden Turmverlust gab mein Gegner dann auf.

 

Kurz danach verlor schließlich Wolfgang etwas überraschend, statt das geopferte Material zurückzuholen (Mit weiterem Topangriff) wollte er forciert Matt setzen, übersah dabei leider eine Verteidigungsmöglichkeit und stand am Ende mit Minusturm da, schade der Anschlusstreffer der Gastgeber.

 

Trotz der Stellungsvorteile auf Nordhorner Seite mündeten die übrigen 4 Partien in Zeitnotduellen. Ingo konnte kurz zuvor aus seinem Angriff Material gewinnen (D+B gg T+S) und weiterhin aktiver Stellung. Im Zeitnotduell behielt er die übersicht und bastelte sich einen Freibauern. Sein Gegner überschritt schließlich im 35.Zug (Auch in totaler Verluststellung) die Zeit! Sehr gut --) 3,5-1,5

 

Ebenso gewann (eigentlich) auch Patrick auf Zeit, sein Gegner schaffte den 40.Zug nicht, aber Patrick konzentrierte sich nach eigener Aussage mehr auf seine Zeit und die Stellung als auf die Gegnerische Zeit :) und reklamierte nicht, hatte aber im 40.Zug eine klare Gewinnstellung auf dem Brett die er kurz danach verwerten konnte. --) 4,5-1,5 Mindestziel erreicht.

 

Jürgen behielt den Mehrbauern bis zum Zeitnotduell und in selbigen, schaffte er es die Stellung zu vereinfachen, tauschte einige Figuren und hatte ein Doppelturmendspiel mit entfernten (Mehr-)Freibauern, das kann dauern aber sollte gewonnen sein.

 

Sehr spannend auch die Zeitnotphase bei Sven, leider konzentrierte er sich wohl mehr auf die wenigen Restminuten seines Gegners anstatt auf die Stellung. Er gab sogar den Bauern zurück und hatte kurz danach gar einen weniger, mit wenig Gegenspiel Möglichkeiten. Nun sein Gegner schaffte den 40.Zug und Sven musste schließlich kämpfen.

 

Nach einer weiteren Stunde eroberte Sven tatsächlich den Bauern wieder zurück und hatte Drohungen, aber sein Gegner brachte ein Turmopfer was ihm ein Dauerschach bescherte, folglich Remis. 5-2

 

Zuletzt lag es noch an Jürgen das Ergebnis in die Höhe zu spielen. Das angesprochene Turmendspiel verwertete er schließlich sicher nach knapp 6 Stunden Spielzeit.

 

Durch den Sieg sind wir zumindest für 14 Tage Spitzenreiter in der Verbandsliga West, dann wird das Spiel unserer dritten gegen den bisherigen ersten SG Ammerland nachgeholt.

 

Fabian Stotyn