Trainingszeiten

Jugendliche:
Montag 17:00 - 18:00 Gr. C (geb. 1999 und jünger)
17:00 - 18:30 Gr. A u. B (geb. 1998 und älter)
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
Erwachsene:
Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

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Training mit Patrick - Ein Erfahrungsbericht

Am vergangenen Montag (18.06.18) fand erneut eine Trainingseinheit in unseren Vereinsräumen statt. Diese wurde von Patrick geleitet und hervorragend vorbereitet. Obwohl das Training eine höhere Teilnehmerzahl verdient gehabt hätte, waren alle Anwesenden sehr motiviert und das Training wurde spontan um eine Stunde (bis 22 Uhr!) verlängert, da es hier und da doch einigen Analysebedarf gab. Meine persönliche Erfahrung war folgende:

 

Nach einem 10-stündigen Arbeitstag kam ich motiviert aber doch einigermaßen geschafft am Vereinsheim an. Ich war erstaunt, dass so wenig Teilnehmer dieses Angebot angenommen haben. Es fanden sich wieder die üblichen Verdächtigen, zwei frische Gesichter und zwei motivierte Jugendliche ein.

 

Das Training stand ganz im Zeichen des vom Deutschen Schachbundes ausgerufenen Emanuel Lasker Jahres. Wir erfuhren ein paar Eckdaten über den bislang einzigen deutschen Schachweltmeister:

Geboren ist er am 24. Dezember 1868 in Berlin und verstorben am 11. Januar 1941 in New York. Er war der zweite offizielle Schachweltmeister von 1894-1921 und behauptete diese Position damit länger als jeder andere Weltmeister. Vor ihm trug Wilhelm Steinitz die Krone und abgelöst wurde er von José Raúl Capablanca.


Die erste Aufgabe bestand darin innerhalb von 30 Sekunden den besten Zug in einer eingeblendeten Stellung zu finden. Alle Stellungen kamen aus Lasker-Partien. 15 Stellungen waren zu bewältigen und im Anschluß gab es für die Lösung Punkte.

 

Im zweiten Teil spielten wir eine Testpartie. Die Paarung lautete Aljechin - Lasker und wir sollten die schwarzen Steine vertreten. Unsere Aufgabe begann im 17. Zug und es galt bis zum 36. immer den besten Zug für Schwarz zu finden. Im Anschluß daran, wurden die tatsächlich gespielten Züge gezeigt und es entstand bei dem einen oder anderen Zug eine lebhafte Diskussion und Analyse. Gerade das empfand ich als sehr lehrreich, da man so "gezwungen" wurde über seinen Tellerrand zu schauen. Es gab einige "Aha's" und ein paar "Juhu's".

Zum Abschluß bekamen wir noch eine kleine Hausaufgabe mit auf den Weg.

 

Mein persönliches Fazit:
Obwohl ich relativ geschafft ankam, schaffte es Patrick bereits mit der ersten Aufgabe mich aus der Komfortzone zu holen und mein Gehirn arbeiten zu lassen. Das Training war sehr strukturiert und hatte eine klare Linie. Insgesamt war es für mich eine sehr positive Erfahrung, so wie bereits die anderen Trainings und ich hoffe, dass Patrick oder andere im Verein der Einheit weitere folgen lassen. Etwas enttäuscht bin ich von der Resonanz und hoffe mit diesem Bericht andere Vereinsmitglieder zu motivieren, das Angebot zu nutzen und damit das eigene Spiel zu verbessern.

 

Geschrieben von Jürgen Meijerink