Trainingszeiten

Jugendliche:
Montag 17:00 - 18:00 Gr. C (geb. 1999 und jünger)
17:00 - 18:30 Gr. A u. B (geb. 1998 und älter)
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
Erwachsene:
Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

Nächsten Termine

  • 29.04.2019 | 19.00
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  • 06.05.2019 | 19.00
    Schach & Dart
  • 13.05.2019 | 19.00
    Offene Nordh. Schnellschachmeisterschaft
  • 20.05.2019 | 19.00
    Training
  • 27.05.2019 | 19.00
    Offene Nordh. Schnellschachmeisterschaft

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SKNB - Delmenhorst

 

In der sechsten Runde auf Landesebene war lediglich die erste Mannschaft im Einsatz, da sowohl die Zweite als auch die Dritte kampflos mit 8-0 gewannen.

 

Die stärkste SKNB-Mannschaft machte ihre Sache unterdessen in Delmenhorst sehr gut und siegte mit 5-3 Punkten.


Für den kurzfristig verhinderten Alexander sprang ich (Fabian) ein und wir hatten personell keine Probleme. Ein Blick auf die Aufstellungen gab den Matchplan vor. Vorne Gegenhalten --) Hinten Punkten lautete das logische Ziel, welches auch recht gut klappte ...

 

 

Brett 8:

 

Paul B hatte es mit einem Delmenhorster Ersatzmann zu tun der 200 Wertungspunkte weniger wog. So war es keine große Überraschung das Paul mit schwarz schnell ausgleichen konnte und früh sogar in Vorteil kam. Auch wenn er den ein oder anderen früheren "Knockout" ungenutzt ließ, gewann er etwas später den auf Abwege gekommenden Springer auf a4 und damit die Partie zur 1-0 Führung.

 

Brett 7:

 

Ludger wählte einmal mehr den Maroczy-Aufbau mit dem er einen sehr guten Score hat. So auch dieses Mal, wobei sein Gegner kräftig mithalf. Zunächst gab er seinen Fianchetto Läufer auf, dann verspeiste er den vergifteten c3-Bauern. Die schwarze Unterentwicklung, das weiße Läuferpaar und sowieso die aktive Stellung erlaubten Ludger einen unparierbaren Angriff zu starten --) 2-0! 

 

Brett 4:

 

Eine sehr solide Partie legte Hans am vierten Brett an. Langsam ermauserte er sich mit den schwarzen Steinen eine ausgeglichene Position und der Mannschaftskampf erlaubte es ihm relativ früh eine Zugwiederholung zu spielen. --) 2,5-0,5

 

Brett 1:

 

Was soll man noch über Frank sagen ?! Er ist und bleibt eine Klasse für sich und ist einmal mehr --) mit nun 4,5 Punkten, Topscorer der Mannschaft. Heute wagte er einen frühen Vorstoß mit dem A-Bauern, er lockerte damit den schwarzen Damenflügel und hätte wohl einen Bauern gewonnen. Doch statt des Bauern probierte sein Gegner mit einem interessanten Quallenopfer Kompensation zu bekommen. Tatsächlich aktivierte sich das Springerpaar und sein Kontrahent bekam einen gefährlichen Freibauern auf d3. Doch Frank behielt auch in Zeitnot die bessere Übersicht und transportierte die Qualle mit ins gewonnene Endspiel, somit lagen wir mit 3,5-0,5 vorne!

 

Brett 5:

 

Zu Beginn des Mittelspiels gefiel mir Timos Stellung mal so gar nicht, zu schlecht war sein weißfeldriger Läufer, zu gut die gegnerischen Springer. Sein Gegner ließ auch wohl die ein oder andere Gewinnträchtige Fortsetzung aus und brachte stattdessen ein inkorrektes Bauernopfer, womit die Initiative zu Timo rüber wechselte. Er schaffte es schließlich seinen schlechten Läufer zu tauschen und konnte bei der Abwicklung ins Turmendspiel sogar einen zweiten Bauern gewinnen, was seinem Gegner zur Aufgabe bewog. Somit war der Kampf bereits gewonnen! 4,5-0,5

 

Brett 3:

 

Wie so oft habe ich bei Rob relativ wenig von der Stellung verstanden. Aber wenn ich es richtig gesehen habe, fraß er einen "vergifteten" Bauern, was ihn dazu zwang in der Folge eine Qualle zu opfern. Rein Optisch sah das Gegenspiel durchaus spielfähig und gefährlich aus. Aber sein Gegner verteidigte sich stark. Gab die Qualle zurück und nahm 1-2 Mehrbauern mit ins Endspiel. Am Ende ging Rob sogar noch durch eine Dame/Läufer-Batterie Schachmatt. Der Anschluss 4,5-1,5

 

Brett 2:

 

Simon tat sich scheinbar zu Beginn der Partie etwas schwer die "richtigen" Züge zu finden.Doch eine schöne Abwicklung mit einigen Figurentauschen brachten ihn meiner bescheidenen Meinung nach in Vorteil. Er hatte einen sehr starken Läufer auf c6 Richtung g2 schauend und zudem die aktiveren Schwerfiguren. Doch mit wenig Restbedenkzeit verlor Simon zunächst einen Bauern, den er später zwar zurückgewann, aber sich im leicht schlechteren Turmendspiel wiederfand. Der aktive Gegnerische König und Turm waren schließlich ausschlaggebend für den Verlust, schade. 4,5-2,5

 

Brett 6:

 

Somit spielte nur noch meine Wenigkeit (Wie schon in meinem ersten OL-Einsatz in Oldenburg war ich der letzte ...). Nach der Eröffnung hatte ich mir trotz der schwarzen Steine sehr früh Vorteil erarbeitet (Engine`s sagen schon -2 ...) Doch den Vorteil gab ich mit quasi einem einzigen Zug wieder weg, womit mein junger Gegner ausgleichen konnte. Gefühlt stand ich auch in der Folge immer leicht besser, auch wenn mir die finale Idee fehlte. Im Endspiel TTS (für mich) gegen TTL fühlte ih mich weiterhin sehr wohl, bis ich einfach gepatzt habe und einen Verteidigungzug komplett verpeilt habe. Nun war es sehr remislich und eigentlich hatte ich keine Ideen mehr und hätte die Zugwiederholung annehmen müssen. Aber da der Kampf zu dem Zeitpunkt bereits entschieden war konnte ich "für mich" spielen, was selbstredend nicht ohne Risiko ging. So opferte ich einen Bauern für einen aktiven König/Springer und Turm. Leider war das Material schon sehr weit reduziert (TS3B gg TL4B), so dass es immer schwerer wurde noch spannende Ideen zu finden. Eine letzte aktive Idee brachte mir zunächst den Minusbauern zurück. Leider fand ich dann wieder 1/2 "Muss-Züge" nicht und die Stellung war im Gleichgewicht, auch wenn ich den Läufer gewann, aber der eine Restbauer kompensierte nicht die beiden verbundenen Freibauern. Die Figur musste ich schließlich zurückgeben und nach 103!! Zügen und 6 Std + 45 Min stand dann doch der Friedensschluss fest ... 5-3 Sieg!

 

Durch den Sieg bleiben wir weiterhin auf dem starken 4.Tabellenplatz. Das Spitzenspiel gewann Werder 2 gegen LT Hannover erstaunlich knapp mit 5-3. Ansonsten gab es wenig überraschendes. Als nächstes geht es in 3 Wochen im Heimspiel gegen die Schachfreunde Hannover.

 

Fabian Stotyn