Trainingszeiten

Jugendliche:
Montag 17:00 - 18:00 Gr. C (geb. 1999 und jünger)
17:00 - 18:30 Gr. A u. B (geb. 1998 und älter)
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
Erwachsene:
Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

Nächsten Termine

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    Offene Nordh. Schnellschachmeisterschaft
  • 01.04.2019 | 19.00
    Blitzturnier
  • 29.04.2019 | 19.00
    Chess 960
  • 06.05.2019 | 19.00
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    Offene Nordh. Schnellschachmeisterschaft

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Dritte sichert mit Sieg in Bad Essen Klassenerhalt


In Bad Essen wollten wir mindestens ein 4-4 holen, am Ende sprang aber ein knapper Sieg heraus, mit dem auch letzte theoretische Zweifel am Klassenerhalt beseitigt sind. Nach einem sehr guten Beginn wurde es dabei am Ende aber noch einmal ganz eng ...

 

Lars ter Stal konnte seinem Gegner schon in der Eröffnung zwei Bauern abnehmen, anders als noch in Emden lies er diesmal den dritten Bauern am Leben, vollendete stattdessen seine Entwicklung und tauschte geschickt einige Angriffsfiguren des Gegners ab. Dieser gab entnervt bereits nach 22 Zügen auf. Eine taktisch und strategisch starke Leistung von Lars!

 

Harald Kirschnowski einige sich wenig später mit seinem Gegner auf eine Punkteteilung. Dieses Remis war für uns mehr als okay, denn an vielen Brettern sah es zu diesem Zeitpunkt bereits sehr gut für uns aus.

 

Jonathan Rudi, der sehr kurzfristig (danke Jonathan!) eingesprungen war, erhöhte auf 2,5-0,5. Sein Gegner unternahm einen leichtsinnigen Ausflug mit seiner Dame, Jonathan schnitt ihr den Rückweg ab und kesselte sie dann langsam ein. Sie konnte sich letztlich nur noch unter Figurenverlust befreien, und dieses Mehrmaterial nutzte Jonathan geschickt zu einem souveränen Sieg.

 

Nur kurz später konnte Alwin Gebben auf 3,5-0,5 erhöhen, er setzte seinen Gegner von Beginn an unter Druck, dieser verteidigte sich viel zu passiv, verlor einen, später den zweiten Bauern und lies sich ein Turmendspiel mit zwei Minusbauern dann nicht mehr zeigen – Kapitulation bereits nach 24 Zügen!

 

Carsten Albrecht, ebenfalls als Ersatz eingesprungen (danke Carsten!), wiederholte die Züge, was sein Gegner mitmachte, und es kam zum Remis durch Stellungswiederholung, so dass wir das Mindestziel (4 Punkte) bereits früh erreicht hatten.

 

Niklas Brinkers griff forsch an, bekam auch eine viel versprechende Stellung, aber sein Gegner verteidigte sich zunächst sehr umsichtig. Im weiteren Partieverlauf konnte er Schwächen in Niklas Stellung nachweisen, schuf sich einen Freibauern und führte den mit guter Technik dem Umwandlungsfeld entgegen. Als Niklas ein taktischer Fehler unterlief, war es dann auch vorbei, Bad Essen verkürzte auf 4-2.

 

Ingo Oehne hatte es mit einem fast 250 DWZ stärkeren Gegner zu tun. Nach einer beiderseits sehr kreativen Eröffnungsbehandlung kam sein Gegner leicht in Vorteil und Ingo früh in Zeitnot, er verteidigte sich aber sehr umsichtig. Im 35. Zug griff sein Gegner fehl, und Ingo hätte plötzlich in entscheidenden Vorteil kommen können, übersah diese Möglichkeit aber. Als die Zeitnot überstanden war, hatte er ein absolut ausgeglichenes Endspiel auf dem Brett, die Remisvereinbarung schien unausweichlich. Leider aber stellte Ingo einzügig eine Qualität ein und gab sofort auf – 4-3.

 

Nun musste Jörg Kölber den letzten halben Zähler zum Mannschaftssieg beisteuern. Sein Gegner überließ ihm früh das Läuferpaar, und Jörg änderte die Bauernstruktur so, dass seine Läufer sich wohl fühlten. Die Remisbreite wurde lange nicht überschritten, bis sein Gegner im Endspiel Springer und sechs Bauern gegen Läufer und sechs Bauern seinen Springer recht unglücklich aufstellte. Statt einen Bauern zu gewinnen, übersah Jörg jedoch eine Springergabel, und es blieb bei Materialgleichheit. Sein Gegner hätte nun sogar dank eines Freibauern in Vorteil kommen können, fand aber auch nicht die besten Züge. Jörg baute eine Festung auf, durch die es kein Durchkommen gab – Remis und Klassenerhalt nach 6 Stunden!

 

Wie alle Mannschaftskämpfe zuletzt war auch dieser sehr spannend – diesmal aber etwas unnötig. Am Ende aber zählt, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. In den letzten beiden Runden können wir nun befreit aufspielen und wollen die Aufstiegsaspiranten Lingen II und Hagen ärgern.

 

Alwin Gebben