Trainingszeiten

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Montag 17:00 - 18:00 Gr. C (geb. 1999 und jünger)
17:00 - 18:30 Gr. A u. B (geb. 1998 und älter)
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
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Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

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Dritte verliert zum Auftakt gegen SG Ammerland

 

Gleich am 1. Spieltag kam die Mannschaft nach Nordhorn, bei der wir in der letzten Saison mit 1-7 unter die Räder gekommen waren. So schlimm kam es diesmal nicht, aber eine Niederlage gab es dennoch.

 

 

Lars ter Stal musste als Erster nach knapp zwei Stunden aufgeben. Er kam mit Vorteil aus der Eröffnung, machte dann aber einige ungenaue Züge und unterschätzte wohl die Möglichkeiten seines Gegners. Der routinierte und 300 DWZ höher gewertete Schwarzspieler lies dann nichts mehr anbrennen.

 

Alwin Gebben kam etwas gedrückt aus der Eröffnung, spielte ungenau und versuchte früh,Verwicklungen am Damenflügel zu inszenieren. Dabei geriet seine Dame auf Abwege und wurde zweizügig gefangen. Nur ein Turm und etwas Angriff erwiesen sich als ungenügende Kompensation für die Königin. Sein Gegner neutralisierte die Attacke umsichtig und gewann im 32. Zug.

 

Neuzugang Sophia Brunner legte ihre Partie recht ruhig an, bekam leichten Vorteil, übersah eine Möglichkeit, diesen sogar auszubauen und musste schließlich in ein Remis einwilligen, weil ihr Gegner gerade noch rechtzeitig zu Gegenspiel kam. Dennoch ein starkes Debüt von Sophia!

 

Thorsten Wolterink debütierte ebenfalls – zwar nicht im Verein, aber in der dritten Mannschaft. Nach einer sehr kreativen Eröffnungsbehandlung stand er aber schnell schlechter, verlor einen Bauern und dann eine Figur, als er versuchte, einen weiteren Bauernverlust zu vermeiden. Wenig später musste auch er aufgeben, und damit stand es bereits 3.5 – 0,5 für unsere Gäste.

 

In allen vier noch laufenden Partien schien aber durchaus etwas drin zu sein, und Optimisten sahen noch Möglichkeiten auf ein 4-4.

 

Jörg Kölber hatte die Eröffnung sehr ambitioniert gespielt und zwei Bauern eingesackt, das allerdings zulasten seiner Entwicklung. Er konnte allerdings früh die Damen tauschen, was der gegnerischen Attacke die Spitze nahm. So waren nur einige genaue Züge notwendig, um den Entwicklungsrückstand aufzuholen. In Verzweiflung opferte sein Gegner eine Figur, aber das war unzureichend, und kurz vor der Zeitkontrolle gab es den ersten vollen Punkt für uns.

 

Jonathan Rudi sah sich einem kampfeslustigen Weißspieler gegenüber, der in der Eröffnung eine Figurfür zwei Bauern opferte. Jonathan geriet in heftigen Angriff, konnte diesen gerade noch unter Figurenrückgabe abwehren und verblieb mit einem Minusbauern. Er spielte aktiv weiter, die Partiestand auf des Messers Schneide, sein Gegner – auch fast 300 DWZ höher gewertet - lebte mehrere Züge nur noch vom Zeitinkrement von 30 Sekunden, bis Jonathan schließlich eine Springergabel übersah und aufgeben musste.

 

Damit war der Mannschaftskampf zugunsten von Ammerlandentschieden, aber zwei Partien liefen noch.

 

Harald Kirschnowski hatte es mit einem Gegner zu tun, der satte 255 DWZ mehr mit ans Brett brachte. Mit Schwarz kam Harald aber gut aus der Eröffnung, die Stellung war bis ins Endspiel hinein immer ausgeglichen. Auch im komplizierten Bauernendspiel behielt Harald die Übersicht und kam zu einem völlig verdienten halben Zähler.

 

Als letztes kämpfte dann noch Ingo Oehne, auch er gegen einen deutlich höher gewerteten Gegner. Er kam etwas schlechter aus der Eröffnung, konnte aber im Mittelspiel ausgleichen. Nach der Zeitkontrolle wollte sein Gegner unbedingt auf Gewinn spielen und opferte einen Bauern, aber Ingo überraschte ihn mit einer schlauen Antwort. Der Weißspieler versank nun in langes Überlegen, leider fand Ingo dann nicht die Fortsetzung, die unweigerlich zum Gewinn geführt hätte. Sein Gegner entkam in ein Damenendspiel mit zwei Minusbauern, aber auch das spielte Ingo zunächst sehr genau und zwang den gegnerischen König in die Ecke. Nun hätte er ihn vierzügig mattsetzen können, übersah das leider, und sein Gegner rettete sich durch Dauerschach. So konnte Ingo leider nicht den an sich verdienten Lohn einer sehr engagiert gespielten und über weite Strecken starken Partie einheimsen.

 

Am Ende gewann Ammerland also 5,5 – 2,5 und damit etwas zu deutlich.

 

Nordhorn, 29.09.2019

 

Alwin Gebben

 
 
 
nicht den an sich verdienten Lohn einer sehr engagiert gespielten und über weite Strecken starkenPartie einheimsen.Am Ende gewann Ammerland also 5,5 – 2,5 und damit etwas zu deutlich.