Trainingszeiten

Jugendliche:
Montag 17:00 - 18:00 Gr. B
17:00 - 18:30 Gr. A
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
Erwachsene:
Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

Nächsten Termine

Keine aktuellen Veranstaltungen.

Dritte mit Kantersieg gegen Bad Essen


In der letzten Runde war der Tabellenletzte zu Gast, und wir hatten uns vorgenommen, mit einer Top-Leistung aus der Saison zu gehen. Jochen gaben wir an die 2. Mannschaft ab, Hendrik Geertsma ersetzte ihn (nochmals vielen Dank Hendrik!), und wir hatten eine gute Truppe an den Brettern.

 

Auf gehts:

 

Brett 3:


Michael kam mit Schwarz zu einem schnellen und mühelosen Remis. Sein Gegner begann zwar mit einem recht aggressiven Gambit, verlegte sich dann aber doch darauf, einfach alles abzutauschen. Mit Schwarz ist es dann manchmal schwer, etwas zu erreichen, und so erging es heute Michael.

 

Brett 4:


Jans Gegner zerstörte sich bereits im 8. Zug quasi freiwillig seine eigene Königsstellung, was Jan vorbildlich ausnutzte. Mit kraftvollen Zügen und energischem Spiel brachte er uns in Führung – sein 4. Sieg in Folge! Bei ihm merkte man im Laufe der Saison, dass er von Monat zu Monat stärker wird.

 

Brett 8:


Hendrik hatte es mit einem kreativ, aggressiv und gut spielendem Gegner zu tun. Zwar wurden bereits im 13. Zug die Damen getauscht, aber Hendriks Gegner schaffte es mit feinen Manövern, mit Turm und Springer einzudringen. Hendrik stand am Rande einer Niederlage, aber dann startete sein Gegner unter Opfern einen Mattangriff, der aber nicht zum Matt führte. Nun hatte Hendrik deutlichen Materialvorteil, den er auch zum 2,5-0,5 für uns verwerten konnte.

 

Brett 6:


Jörg konnte mit Weiß aus der Eröffnung nichts herausholen, die Partie verlief 27 Züge sehr ausgeglichen, und dann war ein Endspiel mit Springer gegen Läufer mit jeweils sieben Bauern auf dem Brett. Prompt unterlief Jörgs Gegner ein grober Fehler, der einen Bauern kostete, und in der Folge zeigte Jörg die deutlich bessere Endspieltechnik. Letztlich ein klarer Sieg, die die 3,5-0,5 Führung bedeutete.

 

Brett 7:


Harald unterlief in der Eröffnung ein dicker Bock – aber sein Gegner nutzte ihn nicht aus, ansonsten wäre einfach eine Figur weg gewesen. Er holte kurz darauf einen Bauern ab, aber sein Gegner hatte dank deutlichem Raumvorteil Kompensation. Beide ließen in der Folge taktische Chancen aus, sein Gegner übersah einen Bauernrückgewinn, Harald hätte seinerseits bereits im 21. Zug einen Springer gewinnen und den Sack zumachen können.

Er stand aber auch so inzwischen deutlich besser, und nun schob er seinen Gegner Zug um Zug zusammen. Der leistete sich weitere Einsteller, und als Harald im 32. Zug einen ganzen Springer einsammeln konnte, gab sein Gegner auf.

Das war dann gleichbedeutend mit dem Mannschaftssieg, und es passt, dass unser absoluter Topscorer (ungeschlagen mit 7 aus 8!!!) den entscheidenden Punkt setzen konnte.

Brett 2:


Thorsten kam mit großem Vorteil aus der Eröffnung, er hatte im 15. Zug schon eine Gewinnstellung erreicht. Die behielt er auch bis zum 28. Zug, er hatte einen Turm mehr, aber eine seiner Leichtfiguren würde noch fallen. Trotzdem, Mehrqualle bei guter Stellung, das sollte reichen. Thorsten übersah dann aber ein Dauerschach seines Gegners und musste im 34. Zug ins Remis einwilligen.

 

Brett 1:


André stand während der gesamten Partie teils leicht, teils deutlich schlechter, aber sein Gegner hatte sich scheinbar fest vorgenommen, ein Remis zu erreichen. Er unterließ in einigen Situationen Gewinnversuche und spielte stattdessen auf Abtausch. So kam schließlich ein Endspiel mit jeweils Turm und Springer aufs Brett, in dem man sich kurz vor der Zeitkontrolle auf ein Remis einigte.

 

Brett 5:


Ich (Alwin) war der Einzige, der mehr als 40 Züge spielte. Ich tat mich mit den schwarzen Steinen im frühen Mittelspiel schwer und verbrauchte viel Zeit, hatte aber stets eine minimal bessere Stellung. Im 22. Zug gewann ich einen Bauern, und hätte gleich darauf nach einem Fehler meines Gegners zweizügig eine Qualität und damit auch schon die Partie gewinnen können. Das übersah ich jedoch – shame on me!

 

Stattdessen manövrierte ich wenig später mich sogar in eine schlechtere Stellung, aber wie auch bei André und Michael wollte mein Gegner nur ein Remis und spielte auch konsequent darauf. Es entstand ein Endspiel, das ich noch lange hätte kneten können, aber wir einigte uns im 45. Zug auf die Punkteteilung.

 

Mit diesem Sieg haben wir uns in der Abschlusstabelle auf den 5. Platz verbessert, mit 11-7 Mannschaftspunkten nur zwei Punkte hinter dem Überraschungsmeister SF Spelle. Ich denke, dass wir insgesamt eine gute Saison gespielt haben, in dem einen oder anderen Mannschaftskampf hatten wir etwas Glück, aber bei zwei knappen Niederlagen (u.a. in Spelle) war auch deutlich mehr drin.

 

 

Als Mannschaftsführer möchte ich mich zum Schluss der Saison bei der ganzen Truppe bedanken. Alle waren super zuverlässig, haben immer alles gegeben – das war an allen neun Spieltagen eine vorbildliche Einstellung! So macht es sehr viel Spaß, Mannschaftsführer zu sein.

 

Nordhorn, 29.04.2024


Alwin Gebben