Trainingszeiten

Jugendliche:
Montag 17:00 - 18:00 Gr. B
17:00 - 18:30 Gr. A
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr (alle Gruppen)
Erwachsene:
Montag ab 19:00 Uhr
 
Spiellokal: HRS Nordhorn-Süd (ehem. Elisabethschule)
  Friedrich-Runge-Str. 28; 48529 Nordhorn

Nächsten Termine

  • 20.05.2024 | 19.00
    Pfingstmontag
  • 27.05.2024 | 19.00
    Pokal Runde 2

Starke Leistung! SK-Mädels schaffen es aufs Trepp(e)chen

 

Bei der DVM zeigte unsere Mannschaft in der Altersklasse u20w starkes Schach und sicherte sich mit 10-4 MP einen ausgezeichneten dritten Platz. Vor allem die Einstellung und die Fähigkeit zu kämpfen waren entscheidend für die erste Podiumsplatzierung nach 2008, als die damalige u14w-Mannschaft sogar den Titel holte.

 

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Alle Infos zum Turnier: Deutsche Schachjugend

 

weitere Berichte:

 

NSJ

Landskrone

Karlsruhe

Grafschafter Nachrichten 

Halle

 

Mit der Aufstellung Madita (Gastspielerin), Sophia, Anna und Lulu ging es dann in Münster an den Start:

 

 

 

Tag 1:

 

Die relativ kurze Anreise verlief problemlos, Lulu brachte Anna und mich sicher mit dem Auto nach Münster, Sophia und Madita trafen sich bereits im Zug und waren auch pünktlich da und Gasttrainer Justus Bargsten (eigentlich bzw. noch PSV Uelzen :):)) war auch wie geplant um 17 Uhr am Spielort. Nach der Anmeldung  ging es dann eine Kleinigkeit "snacken" und um 20 Uhr waren wir dann auf der immer wieder spannenden Betreuersitzung. Besonders herrlich sind immer wieder die Diskussion über die Mannschaftsführung und übers Remis bieten ... Naja egal, wir haben es geschafft und kurz danach sahen wir dann die Auslosung: Tisch 4 (Unser Setzlistenplatz) Porta Westfalica - SKNB in Runde 1. Nach einer mangels Partien kurzen Vorbereitung ging der erste Tag dann zu Ende.

 

Tag 2:

 

Alle pünktlich beim Frühstück und pünktlich an den Brettern. Eine starke Vorstellung lieferte in ihrer ersten Partie seit langer Zeit Lulu ab. Keiner wusste mehr wie gut sie wirklich noch ist, aber sie konnte nach einer kurzen Wiederholung am Vorabend sich noch sehr gut an den Aufbau und den Plänen im beschleunigten Drachen erinnern und spielte eine fehlerfreie Partie in der Lulu dann durch eine Springergabel eine Figur gewann und kurz danach mit einem netten Qualitätsopfer sogar mit einem Läuferspieß die Dame gewann. Kurz darauf war dann der erste Sieg eingefahren. Einen schweren Start hatte Anna. Sie spielte eine Nebenvariante im Schotten, den sie allerdings bereits in der Datenbank hatte und die Gegnerin schien perfekt vorbereitet. Doch als Anna dann fehlgriff konnte ihre Gegnerin dies zum Glück nicht bestrafen. Schließlich setzte sich dann doch die deutlich höhere Spielstärke durch und Anna überlebte den Angriff und verwertete das Mehrmaterial am Ende sicher zum 2-0. Madita stand nach der Eröffnung bereits ganz gut, spätestens als ihre Gegnerin mit dem König in der Mitte blieb und sie den recht offenen König attackieren konnte, war Vorteil vorhanden. Wenngleich Madita den Angriff nochmal verpuffen lief hatte sie Glück das im Zeitnotduell ein grober Fehler die Partie sofort zu ihren Gunsten entschied. Somit lag es an Sophia den perfekten Start hinzubekommen. Sophia musste sich mit d4 Sf6 g4 auseinandersetzen. Machte dies auch sehr ordentlich und eroberte sich eine Bauernmehrheit und positionierte ihre Figuren auch ganz gut, verpasste es aber den entscheidenden Move zu machen. Eigentlich war die Partie schließlich doch fast gewonnen bis Sophia die gegnerische Dame in ihre Stellung reinließ. Glücklicherweise dachten beide das es "nur" ein Dauerschach ist und gaben sich zum Friedensschluss die Hände. Beim genaueren hinsehen hätte man vermutlich den gegnerischen Gewinn gefunden. Aber ok 3,5-0,5 gewonnen. Genau wie alle anderen favorisierten Teams. Somit war klar das es in Runde 2 zum Duell mit Seeblick alias die Peglau-Schwestern  geht.

 

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Naja nominell können wir an 1 und 2 mithalten, aber an 3 und 4 haben wir vermutlich kaum Chancen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Denn die erste dicke Chance hatte plötzlich Lulu gegen ihre um 300 DWZ höher bewerteten Gegnerin. Zwar muss man fairerweise sagen, das Lulu kurz zuvor auch Glück gehabt hat, das ihre Gegnerin einen Figurengewinn ausgelassen hat, aber sie versaute dann die Rochade der Gegenseite und hatte einen dreizügigen Turmgewinn auf dem Brett. Leider hatte sie einen anderen Plan und überlegte in der kritischen Stellung nicht wirklich, schade zudem kurz danach dann doch Material von ihr verloren ging. Relativ chancenlos war Anna, die zwar noch ordentlich aus der Eröffnung rauskam, aber spätestens nach ihrem mutwilligen Zerstören der eigenen Rochade in Nachteil kam. Danach machte es ihre Kontrahentin aber auch einfach stark und startete einen unabwehrbaren Königsangriff. Sehr ordentlich kam Madita in die Partie mit schöner Bauernstruktur, zwar schob sie etwas früh die Bauern am Damenflügel nach vorne, doch durch Zugumstellung zementierte sie dann doch einen Springer auf c4 ein. Leider war kein Fortschritt zu erkennen und es tauschten sich einige Figuren bis man in einem Turmendspiel landete. Da Sophia´s Partie auch keine Hoffnung mehr auf ein mögliches 2-2 machte wurde dann die Friedenspfeife geraucht. Sophia opferte bereits früh einen Bub für Aktivität, ihre Gegnerin verteidigte sich aber stark und irgendwann war es dann ein glatter Mehrbauer. Ein wenig Hoffnung war nur wegen dem Läuferpaar, auf Sophias Seite. Sophia gelang es letzlich in ein ungleichfarbenes Läuferendspiel zu kommen, allerdings nur auf Kosten eines zweiten Bauern. Technisch stark verwertete ihre Gegnerin dann den Vorteil. Die weiteren Duelle an der Spitze waren dagegen durchaus enger. Halle (an 2 gesetzt) gab ein 2-2 Unentschieden gegen Elmshorn ab und Solingen (3) gewann auch nur knapp mit 2,5-1,5 gegen Karlsruhe. 

 

Tag 3: 

 

In der dritten Runde ging es gegen die bisherige Überraschung des Turniers. Denn Elmshorn nahm nicht nur Halle einen Punkt ab, sondern war aus krankheitsgründen leider nur zu dritt da und war mit 3-1 MP vorne dabei. Lulu gewann somit kampflos. Wenig Probleme hatte aber auch Anna mit dem Skandi ihrer Gegnerin. Nach 9. ... Kxd7 war der König eben in der Mitte und Anna hatte das starke Läuferpaar. Weigerte sich aber schlichtweg (Zweimal!) ein- bis zweizügige Figurengewinne mitzunehmen. Bei der dritten Chance hatte sie dann Mitleid mit mir (uns) und griff dann doch zu :). Kurz danach war die Partie dann auch gewonnen. Sophia hatte mit schwarz eigentlich auch jederzeit die Partie im Griff. Erarbeitete sich im Endspiel Raumvorteil und irgendwann fiel die gegnerische Stellung dann zusammen und Sophia gewann das Läuferendspiel recht einfach. Für Partien, wie Madita sie gegen die nominell stärkste Spielerin des Turniers hatte, hatte ich vor 3 Monaten Justus gefragt, ob er nicht Lust hat zusammen mit mir unsere Mannschaft zu trainieren :)! Er kennt einfach super viele gefährliche Varianten, sowie im Najdorf 6.h4!? ... Er zeigte Madita sehr viele Ideen dazu und Madita hatte quasi ohne eigenes Denken den Sieg vor Augen. Doch einen reinen Vorbereitungssieg wollte sie Justus dann doch (noch) nicht gönnen und machte genau diesen einen schlechten Zug der wieder engine-mäßig Ausgleich (statt +10 oder so) gibt. Aber die Stellung der Gegenseite war weiterhin schwer zu spielen und Madita fing ihre zweite Partie an und kam dann im TTL-Endspiel (sogar mit Minusbauer) zu einer nächsten Gewinnstellung, die sie sich auch nicht mehr nehmen ließ und fürs starke 4-0 sorgte! 

 

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Die vierte Runde brachte uns dann das Los Karlsruhe 1. Am vierten Brett kam Lulu in ihrer ersten d4-Partie ihrer jetzt schon großen Schachkarriere über eine skurrile Zugfolge in die gewünschte Stellung rein und kannte einige Pläne.

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Ein "großes" Bauernopfer brachte ihr bereits eine Gewinnstellung. Leider hatte sie das Motiv nicht im Blick aber auch mit ihren Plänen hatte sie ein "einfaches" Spiel auf 2 Ergebnisse, da die Gegnerin quasi durchgehend keinen aktiven Zug hatte. So drückte Lulu und drückte bis sie nach dem Abtausch vieler Figuren in ein sehr einfaches Turmendspiel mit mittlerweile Mehrbauer kam, welches sie fehlerlos ins Ziel brachte. Kurz zuvor war bereits die Partie von Sophia vorbei, die in Anbetracht der anderen Stellungen sich doch recht früh in ordentlicher Stellung, wo sie entscheidet ob in der Partie noch etwas passiert, mit einem Remis zufrieden gab. In einer scheinbar ruhigen Stellung mit DTTS und je 7 Bauern schaffte es Madita die gegnerische Königsstellung zu schwächen und gute Felder für ihren Springer zu finden. trickreich gab es viele kaum zu rechnende Variante, aber egal :) Madita spielte einfach sicher weiter und probierte auf 2 Optionen zu spielen und tatsächlich konnte sie die Partie gewinnen als ihre Dame auf die erste Reihe eindrang und den König bis nach f5 scheuchte wo er sein Ende nicht mehr verhindern konnte. Anna hatte zwar in der ersten Phase noch alles im Griff und schien besser zu stehen, doch ein vergessener Zwischenzug brachte sie in große Probleme. Zum Glück übersah die Kontrahentin einige Optionen für klaren Vorteil, wodurch sich Anna in ein Bauernendspiel retten konnte, was eigentlich keine Siegoptionen für a oder b hatte. Dennoch lehnte sie noch einmal ein Remisgesuch ab, wollte aber dann am Ende doch nichts mehr probieren und nahm den halben Zähler mit. Die "Außenzange" (werden wir nochmal hören :) ) hatte ja den Sieg bereits gesichert. 

 

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Tag 4:

 

Das Duell Setzlistenvierter (wir) gegen den dritten (Solingen) stand auf dem Programm. Es sollte unsere wohl beste Runde werden , sowohl aus Trainersicht, als auch von den Spielerinnen selbst ;). Yeah Madita, Yeah Justus, es geht ja doch mit dem Vorbereitungssieg :). Um die Stammeröffnung von der Solinger Spitzenspielerin aus dem Weg zu gehen verzichtete Madita auf 3.d4 im Sizi. Es entstand dann eine Stellung mit heterogenen Rochaden und Angriff am jeweiligen Flügel. Doch Madita kannte es etwas weiter als ihre Gegnerin. Diese vergaß einen wichtigen Verteidigungszug und Madita`s Angriff lief einfach wie am Schnürchen. Eine Zeigenswertes Figuren(schein)opfer beendete dann früh das erste Brett mit positivem Ausgang.

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Lulu konnte ihre Gegnerin auf Augenhöhe mit Colorado überraschen und stand aus der Eröffnung heraus auch schon fast auf Gewinn mit recht einfachen Ideen. Sie gewann dann auch einen Bauern, hatte aber ein Problem mit der eigenen schwachen Grundreihe. Eine Megataktik übersah sie zwar aber die Stellung war weiterhin ok. Lulu musste aber einige Only-Moves finden, das tat sie aber als würde sie jede Woche zweimal trainieren und 10 Turniere im Jahr spielen. Starkes Finish und der Mehrbauer im Läuferendspiel stand. Die Verwertung war ebenso stark und wir führten für mich völlig überraschend recht früh mit 2-0. Ihr wisst schon :) die Außenzange!!

 

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Sophia stand zu der Zeit recht ausgeglichen und wäre der stand 1-1 gewesen, hätte es wohl einen schnellen Remisschluss gegeben, aber ging ja nicht für die gegnerische Mannschaft. Anna hatte ihre starke Gegnerin mit der "Treppe" (2.Le2 und dann c3,d3,f4 in (fast) beliebiger Reihenfolge) im Sizilianer überrascht und somit nach Zug 2 bereits 20! Minuten Zeitvorteil auf der Uhr + Die Stellung war top. Irgendwann, bereits im DT-Endspiel vergab Anna allerdings den Ausgleich und verlor einen Bauer, aber die Stellung war nich bisschen "tricky". Beide pushten ihren Freibauern bis die sich irgendwann tauschten. Als Anna in Zeitnot dann sogar das reine Turmendspiel mit 2 Minusbauern spielen musste, war die Partie innerlich abgehakt. Aber wir hatten ja noch Sophia ... Obwohl ihr/uns ja das Remis genug war, war es eher Sophia die es schaffte ihre Position zu verbessern und ein vorteilhaftes TS-Endspiel zu erreichen bis ... bis sie einen Bauern vorschob und Sophia danach merkte das sie nach dem Schlagen nicht zurücknehmen konnte, wegen einer kleinen Taktik. Somit war da auch ein Bauer weniger aber noch Aktivität auf ihrer Seite. Doch ihre Stellung verschlechterte sich und sie hatte nur noch TS vs TS2B, hmm. Aber bei Anna tat sich positives als Justus die Analyse von Lulu und mir mit den Worten unterbrach "Anna macht remis" ... Aha, Anna schaffte es eben einen Bauern zurückerobern und dann ihren eigenen Bauern zu pushen. Dadurch musste sich jeweils der Turm kurz vor der Umwandlung opfern und den Minusbauern konnte Anna gleich mitgewinnen = Remis! Bei Sophia tat sich auch wieder was als sie einen Bauern zurückgab und nach 5,5 std Spielzeit auch noch ein Remis beisteuerte. 

 

Am Nachmittag folgten dann die an 2 gesetzten Spielerinnen aus Halle als Gegner. Mit minimum einem 2-2 Unentschieden können wir von der Vize-Meisterschaft träumen. Da für die Nachmittagsrunde erfahrungsgemäß weniger Zeit für die Vorbereitung ist, haben wir einfach Vorbereitungen "geschoben", so hatte gegen Halle nach Anna auch Lulu die "Treppe" auf dem Brett :), erneut fand die Gegnerin nicht die besten Züge dagegen und Lulu stand ganz gut. und griff an. Doch ein gewagten Springervorstoß verlor dann leider einen Bauern und Lulu stand mit dem Rücken zur Wand, fand aber aktive Ideen und tatsächlich gab die Blechmaschine nachdem Lulu ihre Figuren aktivieren konnte zwischenzeitlich wieder Ausgleich an. Leider wickelte sie dann doch falsch ab und verlor noch weiteres Material, schade, aber die Gegnerin war auch die zweitstärkste am vierten Brett. Durchaus kritisch war zwischendurch die Lage bei Madita. Doch die Varianten waren sehr komplex so das Madita doch angenehm wurde und sogar eine Figur (bzw 2 Figuren für ein Turm) gewinnen konnte. Doch anstatt den Vorteil mitzunehmen gab sie lieber die Figur zurück und startete mal wieder die Partie neu. Doch das erledigte sie stark. Aktivierte TTSL und drang in die gegnerische Stellung ein, gewann erst einen, dann einen zweiten Bauern und tauschte dann alles vom Brett, der Ausgleich! Auch Anna spielte eine Variante die gegen Solingen von Sophia gespielt wurde :). Sie kam auch sehr ähnlich wie Sophia ins Mittelspiel behandelte in der Folge das Spiel mit dem Isolani aber nicht gut und tauschte zuviel Figuren. Taktisch ging erst einer und später Bauer Nummer 2 vom Brett. Schade am Ende recht chancenlos verloren. Ein sehr ähnliches Bild bei Sophia. Sie kam sehr ordentlich aus der Eröffnung heraus und wollte dann Alarm am Königsflügel machen, dabei unterschätzte sie leider einen Gegenschlag der gefühlt direkt die Partie kostete. Gute Züge konnten nur schwer gefunden werden und so kam es wie es kommen musste. Am Ende ging entscheidendes Material vom Brett und der Kampf war mit 1-3 verloren. Da Seeblick alles gewonnen hatte, war bereits nach Runde 6 klar das der Titel an die Peglaus geht, Gratulation!!

Solingen gegen Halle und Landskrone gegen uns heißen die Duelle um die Podiumsplätze.

 

Tag 5: 

 

Die Runde begann gar nicht gut. Eigentlich war die Hoffnung, dass die "Außenzange" nochmal zukneifen kann. An 2 und 3 waren die Gegnerinnen quasi gleichstark wie wir. Doch der untere Teil der Zange kam nicht auf Touren. Lulu stand nach den ersten Zügen dabei eigentlich besser und hatte großen Raumvorteil. Ließ sich von einem ungefährlichen Doppelangriff aber bluffen und gab den falschen Bauern und verlor danach total den Faden. Wenige Züge später war ein Turm und damit die Partie weg. Justus bediente sich für Sophia dann auch an Colorado, der bei Lulu ja bereits gut geklappt hatte :), doch sie war sich zu Beginn der Partie unsicher in einer Variante weswegen sie sich dann doch für 2.... d5 statt f5 bediente. Die Folge war aber nicht schön da 3 Züge später ihr König bereits auf d8 stand, autsch. Das war kein Start nach Maß. Verlust und völlig auf Verlust wechselte sich bei Sophia ab, doch irgendwo griff ihre Gegnerin fehl und Sophia konnte SL vs T2B gewinnen und viel wichtiger die Damen tauschen! So war Sophia froh noch einen halben Punkt holen zu können. Dennoch waren Anna und Madita nun unter Druck!

 

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Anna kam im erwarteten Skandi sehr gut in die Partie und opferte stark für Entwicklung und Angriff einen Bauern. Weiterhin mit viel Aktivität bekam sie den Bauern zurück auch wenn Anna schärfere Maßnahmen hätte versuchen sollen, stand sie immer etwas besser und holte sich dann SL vs TB und es war wohl eigentlich klar gewonnen, aber mit wenig werdender Zeit kamen einige Ungenauigkeiten hinzu und auch als Anna noch eine Qualität gewinnen konnte, war nicht ganz klar ob die 2 verbundenen Freibauern nicht auch potenzial haben. Erst als der Turm getauscht wurde und Anna auch ein Freibauer hatte war die Messe nach 4,5 Stunden gelesen. Madita kam einmal mehr sehr stark aus der Eröffnung heraus und holte sich durch eine Taktik (Lxf7) eine Gewinnstellung. Doch Madita hat sich zum Ziel gesetzt die Partien zumeist zweimal zu gewinnen, so ließ sie ihre Gegnerin zurück in die Partie kommen. und knetete ein TS vs TL Endspiel. Da allerdings Halle zu dieser Zeit bereits Solingen geschlagen ging es für uns nicht mehr um Platz 2. Der Vizetitel ging somit nach Halle: Herzliche Glückwünsche! Und für das Ziel Platz 3 reichte uns dann bereits ein 2-2 Unentschieden. Aber Madita hatte das wohl nicht im Kopf und knetete und knetete ... Sie gewann dann sogar einen Bauern, landete dafür aber im Turmendspiel, Verwertung schwer, aber sie kann ja einfach weiter kneten ... Nach 5,5 Stunden Kampf gewann Madita dann das Endspiel und wir waren dritter und können stolz auf uns sein.

 

Ein besonderes Dankeschön geht an Madita und Justus die als Gastspielerin bzw. Trainer unsere Mädels und mich stark unterstützt haben und absolut am Limit waren!

 

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Scores:

 

Madita   6,5 / 7 !! Mehr muss man nicht sagen !! DWZ +78 !!

Sophia      3/7   DWZ -53 schade, aber einige Male auch mannschaftsdienlich remisiert!

Anna         4/7   Sehr solide Leistung, starkes Remis gg Sol + Win gg Landskrone DWZ +3

Lulu          3/6    Deutlich stärker als nach langer Pause erwartet, außer die letzte Runde richtig

                         stark DWZ +14

 

Auflösungen: 

 

Lulu zog stark d6!! verpasste nach Dxd6 aber den sofortigen Knockout mit Sd5, tauschte stattdessen und holte sich den Bauern mit Td1 zurück und hatte angenehmes Spiel

 

Madita knallte Sxf6 raus und es wurde matt (bzw Damengewinn) in Kürze

 

Fabian Stotyn